Der fünfzehnjährige Ismaël, Franzose mit Migrationshintergrund, ist mitten in einer schwarzen Phase und wundert sich kaum über sich selbst, als er total ausrastet und von der Schule fliegt … Seine Mutter, am Rande eines Nervenzusammenbruchs, schickt ihn daraufhin zu seinem Onkel ins weitentfernte Lyon. Der verschafft ihm ein Praktikum in der Küche eines Spitzenrestaurants. Dort scheint Ismael eine letzte Chance zu bekommen: eine Chance, alles wieder gutzumachen. Nur dass Ismael am Ende ist und die Chance nicht nutzen will. Bis hinter den Schwingtüren der Küche plötzlich Céleste auftaucht. Sie ist Auszubildende, groß wie er selbst und nicht ganz schlank. Er ist hypnotisiert. Mit ihr öffnet sich eine riesige neue Welt. Ismael wird in … tausend neue Leben katapultiert!
Mit Ismael tauchen wir ein in eine wenig bekannte Welt, deren tausend Facetten uns in einen wahren Wirbelsturm reißen. (…) Die Zutaten sind zahlreich und von Raphaëlle Calande meisterhaft dosiert, die sich dabei als ebenso einfühlsame Psychologin wie passionierte Feinschmeckerin erweist. Die Sprache trifft genau den Ton – direkt, lebendig, berührend. Die Gerichte machen Appetit, die Figuren gehen unter die Haut. Und weil Ismael in der Küche auf ein Team trifft, das mit Herzblut dabei ist, beginnt er langsam, sich selbst und seinen Platz in der Welt zu finden – jenseits aller kulturellen und familiären Brüche. Ein Leseerlebnis zum Genießen.
(aus der Jurybegründung für den Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreis)

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