Minimalismus hat sich zu einem populären Avantgarde-Konzept entwickelt. Die Idee dahinter: Wer sich auf das Wesentliche beschränkt, bietet paradoxerweise mehr Intensität und Genuss für den Betrachter oder Zuhörer. Minimalismus verzichtet auf überflüssige Details und konzentriert sich auf das Wesentliche. Er stellt die Frage, was Kunst wirklich ausmacht, indem er nur das Nötigste zeigt. Künstler wie Donald Judd oder Dan Reeves verwendeten Industriebauten, Lichtinstallationen oder geometrische Formen, um diese Idee umzusetzen. In der Malerei verzichteten Künstler wie Frank Stella auf komplexe Kompositionen und benutzten einfache, präzise Linien und monochrome Farben. Die Bewegung hat auch die Architektur, Musik und das Design beeinflusst und ist ein wichtiger Bestandteil der zeitgenössischen Kunst.
Vom japanischen Haiku bis zu den Vexations von Erik Satie, von Hergés Alben bis zu Matisses Collagen – dieses Buch ist ideal, um die Kunst von heute besser zu verstehen.

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