
Daniel Cohn-Bendit, Marion Van Renterghem
Aus dem Französischen von Petra WillimAngefangen mit der Geburt in Südfrankreich und der Kindheit in Paris und Frankfurt, geprägt von der Flucht und dem Exil der Eltern und der Suche nach Zugehörigkeit, schildert Cohn-Bendit sein bewegtes Leben – von der Odenwaldschule über den Mai ’68 in Paris, während dessen er im Zentrum internationaler Aufmerksamkeit stand, bis zu seiner Arbeit am Aufbau der Partei Die Grünen in Deutschland sowie seinen Jahren im Europäischen Parlament – mit erstaunlicher Offenheit. Van Renterghem als Gegenüber regt ihn zu kritischem Nachdenken und Abwägen an. Der einstige »rote Dany« erscheint nicht als Held, sondern als reflektierter Europäer, der sich mit familiären Traumata, politischen Konflikten und lebensgeschichtlichen Brüchen auseinandersetzt.
»Ob man ihm zustimmt oder nicht – Dany Cohn-Bendit hat immer Haltung gezeigt.«
DIE ZEIT
»Cohn-Bendit ist das personifizierte Europa.«
Le Monde
»Anekdotenreich, herzerwärmend und erhellend. Mir fällt wirklich kein zweiter Politiker ein, der so offen, so selbstkritisch, so wahrheitssuchend und eben auch frech und unangepasst in alle Richtungen spricht und handelt.«
Natascha Freundel, radio3 rbb
»Es lässt sich etwas lernen aus diesem bezaubernden Buch: Wer die Welt in ihren Möglichkeiten wahrnimmt, lebt glücklicher.«
Tobias Rapp, Der Spiegel
»Er schwärmt bis heute vom vereinten Europa, das er reformieren will. – Eine tiefgründige, anregende Biografie […].«
Berthold Schäffner, Borromäusverein

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