Daniel Cohn-Bendit, geb. 1945, wurde zur Ikone des französischen Mai 1968 und prägte die 70er-Jahre als anti-autoritäre Autorität. Statt Berufsrevolutionär zu werden, arbeitete er u.a. als Buchhändler und war Herausgeber des Sponti-Magazins Pflasterstrand. Später trat er als Realo-Anführer bei den Grünen in Erscheinung, war ab 1990 Frankfurter Stadtrat für multikulturelle Angelegenheiten und saß anschließend zwanzig Jahre lang im Europaparlament. Heute ist er als Dokumentarfilmer, Debattenredner und Kommentator des Zeitgeschehens in französischen wie deutschen Medien aktiv.
Angefangen mit der Geburt in Südfrankreich und der Kindheit in Paris und Frankfurt, geprägt von der Flucht und dem Exil der Eltern und der Suche nach Zugehörigkeit, schildert Cohn-Bendit sein ...

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