Gute Literatur ist stets Ausdruck eines reichen Lebens – wobei reich nicht immer schön bedeutet. »Die Bachmann« – so pflegte man von ihr zu sprechen – hat ihre Beziehungen zu anderen wichtigen Menschen ihrer Zeit genossen, durchlitten und sprachlich verarbeitet, vor allem die Beziehungen zu ihren »Lebensmännern«, wie sie sie nannte, zu dem Schriftsteller Hans Weigel, dem Lyriker Paul Celan, dem Komponisten Hans Werner Henze, und zu Max Frisch. Dazu kommen Freunde wie Heinrich Böll oder Henry Kissinger, die anregende Runde der Gruppe 47. Bachmann wird berühmt, wie kaum eine Autorin zuvor, zur Ikone als weibliche Intellektuelle. Aber es ist wohl nicht zuletzt ihre Berühmtheit, der Druck, sich dauernd bewähren zu müssen und die Eifersucht der anderen, die sie in die Sucht und ins Unglück treiben. Und so beginnt diese illustrierte Biographie mit ihrem tragischen Tod in Rom.
»Noch ein Bachmann-Fundstück: Die herrlich trockene, auf den Punkt getroffene illustrierte Biografie ›der Bachmann‹, chronologisch rückwärts erzählt. Macht verlässlich lachen und weinen.«
Katia Schwingshandl, Buchkultur
»Das ist eine sehr außergewöhnliche, ganz prägnante, kurze Biografie – super illustriert.«
Bettina Wagner, ORF 2
»Eine eigenwillige, pointierte Annäherung an Ingeborg Bachmann, mit viel Kenntnis.«
Elke Schlingsog, Deutschlandfunk Kultur
»Wortwitzig erzählt Jörg Schorn die Vita von Bachmanns Lebensende ausgehend – und orientiert sich an Lebensabschnitten, dem Umfeld und wichtigen Orten.«
Madelaine Penzkofer, Börsenblatt

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