Lienekes Hefte

Lienekes Hefte jetzt gebunden als preiswerte Erfolgsausgabe

Lieneke ist sechs Jahre alt, als deutsche Truppen 1940 die Niederlande besetzen. Als die Judendeportationen beginnen, beschließt die Familie van der Hoeden unterzutauchen. Lieneke, die Jüngste von vier Geschwistern, kommt nacheinander bei verschiedenen Familien unter, die das Mädchen unter großer Gefahr für ihr eigenes Leben vor den Häschern der Nazis versteckt halten. Natürlich vermisst Lieneke ihre Familie, ist traurig und fühlt sich allein. Bis eines Tages ein Brief ihres Vaters eintrifft. Insgesamt neun Briefe in Form kleiner Heftchen hat der Vater seiner Tochter bis zur Befreiung der Niederlande heimlich zukommen lassen, um Lieneke das Gefühl des Verlassenseins zu nehmen. In diesen wunderschön illustrierten Briefen erzählt er fröhlich, leicht und hoffnungsfroh von den Dingen des Alltags, berichtet – verschlüsselt – über die Neuigkeiten der Familie und nimmt Anteil am Tun und Werden seiner Tochter.

Die französische Schriftstellerin Agnès Desarthe hat die Heftchen in Israel entdeckt, wohin die Familie nach dem Krieg emigrierte, und erzählt in einem zehnten Heft die Geschichte, die sich dahinter verbirgt, aus dem Blickwinkel der kleinen Lieneke.

Ein wunderbares, anrührendes Dokument des Widerstands, voller Poesie und väterlicher Zärtlichkeit.

Die Presse

»Dokumente einer großen Vaterliebe, nun liebevoll im Faksimile reproduziert. ... Alle Kinder können sich in den Heftchen für Lieneke verlieren.«
Susanne Mayer, Die Zeit

»Die Brief-Heftchen dokumentieren auf herzergreifende Weise VaterIiebe, Zusammenhalt und Überlebenswillen.«
Der Spiegel

»›Lienekes Hefte‹ sind nicht nach literarischen Kriterien zu beurteilen. Sie waren Überlebensmittel in einem viel konkreteren Sinn, als es Bücher gemeinhin sein können. Natürlich sind die Heftchen auch Dokumente der fast ausgestorbenen Gebrauchskunst des Schreibens illustrierter Briefe. «
Siggi Seuß, Deutschlandfunk

»Diese kleinen Heftchen zeigen doch letztlich auch den Widerstand des Vaters, er hat sich getraut, er hat es gewagt, der Tochter Mut zu machen. «
Ute Wegmann, Deutschlandfunk, DIE BESTEN 7

»Ein Wunder in bunten Bildern.«
Die Welt

»Wie schwer muss es dem Vater gefallen sein, in dieser Situation leichte, heitere Geschichten für seine Tochter zu erfinden, die er schmerzlich vermisste. «
Literaturzeit / Nordwestradio

»Ein Vater schreibt und malt auf der Flucht für seine kleine Tochter. Nach mehr als 60 Jahren werden diese wundervoll illustrierten Briefe veröffentlicht. Als Dokumente der Liebe und des Widerstands.«
LeseLotse-Jury des Buchjournals

»Es ist das berührendste Buch dieses Frühlings. Das schönste. Historisches Dokument einer Vaterliebe.«
Kurier Wien

»Ein Wunder ist dieses Buch. ... Ein wundervolles Buch über den Glauben an die Liebe und an das Gute im Leben.«
Torgen Schneider, SAT 1 Frühstücksfernsehen

»Eine große Entdeckung!«
Der Tagesspiegel

»Wer es Kindern vorliest, kann von dem erzählen, was vielen jüdischen Kindern im Dritten Reich passiert wird. Erwachsene werden von ›Lienekes Heften‹ angerührt sein, weil sie wissen, welch dunklen Hintergrund sie haben.«
tz München

»In jedem Brief spürt man, wie gerne Lienekes Vater bei ihr gewesen wäre und sie in den Arm genommen hätte.«
rbb quergelesen

»Ein bewegendes Zeitdokument, das zeigt, wie man mit einfachsten Mitteln große Gefühle ausdrücken kann.«
Novum - World of Graphic Design

»Ein wunderschönes Zeugnis von Liebe, Fantasie und großem Mut.«
WDR5 Lilipuz

»Jacob von der Hoeden war jedoch nicht nur ein mutiger Mann und liebevoller Vater sondern auch ein begabter Zeichner: Er versieht die Seiten mit vielen kunterbunten, karikierenden und witzigen Illustrationen, um Lieneke aufzumuntern. «
eselsohr

»Lienekes Hefte sind ein einzigartiges Dokument der Liebe eines Vaters zu seiner Tochter in Zeiten des Terrors.«
KALONYMOS

»Vielen wünsche ich, dass sie diese Briefe lesen.«
innovative21

»›Lienekes Hefte‹ gehören in jede Ausstellung und Themenkiste zum Nationalsozialismus in Schulen und Bibliotheken.«
AJuM der GEW

»Von Agnès Desarthe wissen wir – und können es den Kindern weitererzählen –, dass aus Lieneke ›eine sehr hübsche Dame mit grauen Haaren und strahlenden Augen geworden ist, die heute als Nili Goren in Israel lebt‹.«
spielen und lernen

»Es ist ein wertvolles Erinnerungsstück für eine schreckliche Zeit und für Tröstliches, das ihr Menschen entgegenzusetzen wussten.«
Baobab

»Wenn man jemandem erklären müsste, was Zärtlichkeit ist, dann wären diese Briefe hervorragend dafür geeignet.«
Harry & Pooh

Hochaufgelöstes Cover herunterladenCoverLienekes Hefte

Jacob van der Hoeden, Agnès Desarthe

Lienekes Hefte

Aus dem Niederländischen von Edmund Jacoby
140 Seiten | 9 x 13 cm
geb. | durchgehend farbig
mit Lesebändchen
Ab 7 Jahren und für die ganze Familie
ISBN 978-3-941787-56-8
€ [D] 9,95 | € [A] 10,30

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Auszeichnungen

  • Luchs der ZEIT und Radio Bremen (April 2009)
  • DIE BESTEN 7 - Bücher für junge Leser

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