Dahlenberger

Von der Melancholie des Erwachsenwerdens

Dahlenberger erzählt die Geschichte eines Sommers, vom Chlorgeschmack auf der Haut, von salzigen Fritten, ersten erotischen Avancen und davon, wie ein paar sauber gesprungene Arschbomben tiefe Krater reißen. Nur Jan weiß, dass dieser Sommer, in dem sie alle – er selbst, Klara, Hank, Elli und Jonas – erwachsen werden, ihr letzter gemeinsamer ist. Florian Wacker erzählt mit solcher Eindringlichkeit und Leichtigkeit, dass man die Sonne auf der Haut zu spüren scheint.

Eigentlich ist dieser Sommer wie alle vorigen auch. Heiß und sonnig. Jan und seine Freunde Hank, Klara, Jonas und Elli verbringen jede freie Minute im Freibad und üben den perfekten Sprung. Dann taucht plötzlich dieser Junge auf, macht eine tadellose Arschbombe und verschwindet. Nun ist nichts mehr wie zuvor.

Die Presse

»Ein atemberaubendes Buch über einen letzten Sommer.«
Judith Scholter, DIE ZEIT

»Ein brillant erzählter Coming-Of-Age-Roman.«
Christian Bittner, Jury des Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreises

»Mit ruhigen Strichen, ganz unaufgeregt und genau beobachtend malt Florian Wacker in seinem Jugendromandebüt ein Stimmungsbild eines letzten Sommers in der Provinz der Jugend, wo etwas zu Ende geht und doch erst anfängt. Der bemerkenswerte Coming-of-Age-Roman erzählt in einer gelungenen Symbolik und doch sehr authentisch von der Gefühlslage zwischen der Trauer über den Verlust des Vertrauten und dem Verlangen nach neuen und fremden Erfahrungen.«
Elisabeth Eggenberger, Buch & Maus

»Florian Wacker schafft es mühelos das Ritual des Arschbombenspringens einzubinden in Veränderungen, die jeden der fünf Jugendlichen bald erstaunen und zweifeln lassen. Er beschreibt dieses Springen mit einer so großen Ernsthaftigkeit, das kein Zweifel daran aufkommt, wie wichtig dieses Ausprobieren für die Jugendlichen ist. In einer unaufgeregten Sprache, doch kenntnisreich, nimmt er uns mit auf das Brett, von dem wir aufspringen, mit der Idee der perfekten Arschbombe im Kopf. Da taucht kein Zweifel auf an der Sinnhaftigkeit dieser Beschäftigung. Da springt man um sein Leben. Damit sucht man seinen Platz in der Welt. Man grenzt sich damit ab von allen Erwachsenen, die traurig und hilflos immer noch der Frage nachlaufen: Wer bin ich eigentlich?«
Erwin Grosche, Laudatio Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2015

»In atmosphärisch dichten Szenen, in eigenem Sound, entsteht das eindringliche Porträt einer Lebensphase wie ihrer Protagonisten, das ganz unverkrampft einen neuen ›Helden‹-Typus andenkt: Vorsichtig kämpferisch sucht der vor zu klein gewordenen Zuschreibungen männlicher Identität das eigene Element.«
Christine Knödler, Münchner Feuilleton

»Florian Wacker macht das Tor weit auf, und der Leser fühlt sich gleich zu Hause. So paradox es klingt: Florian Wacker lässt seine Figuren mit großer Präzision durch diesen letzten Sommer ihrer Jugend treiben.«
Rald Schweikart, Literarische Welt

»Der diesjährige Gewinner des Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreises. Ein Roman, der genausogut in einen Platz in der Abteilung für Erwachsene finden könnte, geschrieben in einem unaufgeregten Stil, in kurzen, knappen Sätzen.«
Regina Jerichow, Oldenburger Nordwest-Zeitung

»Unaufgeregt, aber dennoch eindringlich beschreibt der Autor, 1980 in Stuttgart geboren und nun in Frankfurt lebend, wie Jan und seine Freunde in diesem Sommer eines werden: erwachsen.«
Clara Grau, NZ

»Er beschreibt genau, beschränkt sich aufs Wesentliche und lässt hier und da auch etwas offen. Mit Andy, dem Jungen mit der geheimnisvollen Herkunft und den besonderen Fähigkeiten, bringt der Autor das Motiv des fremden Kindes, das aus der Fantasyliteratur bekannt ist, ins Geschehen ein. Er verleiht so dem Roman etwas Schwebendes, Rätselhaftes. Jonas jedoch, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird, ist am Ende derjenige, der ahnt, dass sich die Wege der Freunde trennen werden und die Jugendzeit vorbei sein wird.«
Béatrice Wälti-Fivaz, querlesen

»Das besondere an Florian Wackers erstem Roman ist nicht die Geschichte, sondern die Atmosphäre, die er in der Beschreibung des Alltäglichen, der genauen Beobachtung von Nebensächlichkeiten hervorruft. Man spürt die Sonne auf der Haut, riecht das Chlor in der Luft und erinnert sich nur allzu gut an lange Ferientage im Schwimmbad. Ein Buch, das auch in der Belletristik-Abteilung nicht verkehrt steht.«
Simone Leinkauf, BuchMarkt (Test the Best)

»Dieser Sommerroman wird in der kalten Jahreszeit wärmen. Florian Wacker gelingt es hervorragend, den Leser ins "Dahlenberger" zu entführen.«
Birgit Nerenberg, Sternschnuppe (Hannover) für "Lieblinge des Sortiments" im BuchMarkt

»Ein außergewöhnlicher Coming-of-Age-Roman, der Stillstand, Langeweile, sexuelle Neugier und Unsicherheit, Verletzbarkeit und Angst vor dem vorgelebten Scheitern der Erwachsenen thematisiert. Ein viel versprechendes Debüt und ein weiterer Versuch, die eng gesteckten Grenzen des Genres "Jugendroman" aufzubrechen.«
Robert Elstner, ekz

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Florian Wacker

Dahlenberger

Coverillustration von Blexbolex

220 Seiten Seiten | 14,2 x 21cm
geb. mit SU | Coverillustration von Blexbolex
ISBN 978-3-942787-69-7
€ [D] 16,95 | € [A] 17,50

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