Bella Ciao

Eine Episode aus dem Partisanenkampf in Italien

Maurizio A.C. Quarello erzählt ohne Worte, aber umso eindringlicher, die Geschichte seines Großvaters, der am Ende des Zweiten Weltkriegs Anführer eines Trupps von Partisanen in Norditalien war. Es sind diese Partisanen, an deren Kampf gegen die Unterdrückung durch die Faschisten und die deutschen Besatzer das unsterbliche Lied Bella ciao erinnert.

Italien, Weihnachten 1944: Partisanen greifen aus einem Hinterhalt einen LKW der Waffen-SS an. Ihr Anführer wird dabei verletzt, gelangt aber nach Hause auf seinen Hof, wo seine Frau ihn versorgt. Kurz darauf kommen zwei gut bewaffnete deutsche Soldaten zu dem Haus und verlangen etwas zu essen. Eilig versteckt die Frau ihren Mann und seine Pistole, die sie im letzten Augenblick noch auf der Fensterbank entdeckt, und bewirtet die Deutschen so gut, dass diese ganz friedlich werden und sich freundlich verabschieden. Der Partisanenkampf geht weiter, und am 24. April 1945 beginnen die Fünf Tage von Turin, während derer sich die ganze Stadt erhebt. Am 28. April feiert die Frau an der Seite ihres Mannes mit der Partisanenarmee die Befreiung, als sich ihre Augen mit denen eines jungen gefangenen deutschen Soldaten treffen – es handelt sich um einen der Soldaten, denen sie Spiegeleier gebraten und dadurch ihr Leben und das ihrer Familie gerettet hat.

Die Presse

»Die Geschichte erzählt sich über die Bilder beziehungsweise über die Blicke der Menschen [...], und das ist ein Dialog, der da entsteht, in den man ganz tief hineingezogen wird. [...] Wenn man sieht, wie Quarello mit den Augen arbeitet, das ist schon faszinierend [...] und etwas, das Quarello mit großer Meisterschaft einsetzt. «
Deutschlandfunk Büchermarkt, Thomas Linden

»Die überaus gelungene Mimik und Gestik der abgebildeten Personen drücken Leid, Angst, Hoffnung und Erleichterung aus – ein kunstvoller pantomimischer Comic, der mit dieser Erzählweise beeindruckt.«
1000 und 1 Buch, Ludwig Maximilian Breuer

»Der Künstler bedarf für seine Erzählung keine Worte. Er lässt die Bilder sprechen, die einen sehr eigenen, aber eindringlichen Stil haben und die Gefühle der Protagonisten sehr gut spürbar werden lassen.«
comic.de, Peter Osteried

»Quarello [...] braucht keine Worte, um seine Geschichte zu erzählen. Ganz ohne Text schildert er diese Episode in starken Bildern, die sehr lebensnah rüberkommen.«
Comickunst, Peter Hetzler

»In jedem Fall bestätigt sich […] einmal mehr, dass die Wirklichkeit die packendsten Geschichten schreibt, und wer sich nach einer kunstvollen Darstellung historischer Realität umsieht, wird hier hervorragend bedient.«
MultiMania

»In 6 Kapiteln ist die Aufteilung der Bilder wirkungsvoll, traurig, eindrucksstark und stimmungsgerecht gelungen.«
Goslar, Elke Kurzbach

»Ein schön gestaltetes Buch.«
querlesen, Ulrich Zwahlen

»Hier zeigt sich, wie es gelingen kann, einem historischen Stoff allein mittels Bildern starke Authentizität und Aktualität zu verleihen.«
Medienprofile, Dominique Moldehn

»Der Verzicht auf einen Text fordert den Leser und die Leserin heraus, sich intensiv mit den Bildern und mit jedem Detail zu befassen und so eine ganz neue Wertschätzung für das Medium Comic zu erlangen. «
Kolibri

»Wie ein Stummfilm ziehen die eingefangenen Momente den Betrachter in die Vergangenheit.«
Börsenblatt

»"[…] Quarello vertraut […] den Gesichtern [s]einer Protagonisten, um große Gefühle von Leid, Triumph, Angst oder Freude auszudrücken."«
FAZ Blog, Andreas Platthaus

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Maurizio A. C. Quarello

Bella Ciao

96 Seiten | 21 x 30 cm
geb. | durchgehend farbig
ISBN 978-3-946593-26-3
€ [D] 20,00 | € [A] 20,60

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