Mauern

Die Mauern von Berlin und die Mauern in den Köpfen

Michael Reynolds hat Schriftstellerkollegen in ganz Europa gebeten, Texte zum symbolgeladenen Thema »Mauer« zu schreiben. Und Henning Wagenbreth wurde gewonnen, diese Texte zu illustrieren. So entstand ein nachdenkliches Buch, das gerade auch junge Leser beeindrucken wird und weit über den 20. Jahrestag der Berliner Mauer hinaus Relevanz hat.

Was für Folgen das Ende der innerdeutschen Grenze hatte, beschreibt Ingo Schulze anhand des erstaunlichen Falls seiner ehemaligen Kindergärtnerin; Miklós Vámos schreibt von der geheimnisvollen, von einer endlosen Mauer umgebenen sowjetischen Kaserne, die sich nach der Wende als potemkinsches Dorf erweist, Olga Tokarczuk von einem Grenzer, der widerwillig die Außengrenze der EU bewacht, Didier Daeninckx von einem Diktator, dessen Antrieb die Kindheitserinnerung an seine ersten Legosteine sind, mit denen er Mauern bauen konnte, und Andrea Camilleri von einem reichen Mann, der sich aus Angst vor den Menschen selbst einmauerte. Auch die anderen Autoren haben Texte geschrieben, die voller nachdenklich machender Überraschungen stecken. Außerdem hat Reynolds zwei starke Kurztexte von Heinrich Böll und Max Frisch gefunden, die das Thema »Mauern durchlässig machen« auf ganz andere Weise variieren.

Ebenso eindrucksvoll wie die Texte sind die großartigen Bilder Henning Wagenbreths, auf denen es von Mauern, Wachttürmen, Schäferhunden und anderen Emblemen der Unfreiheit wimmelt.

Die Presse

»Auf der ganzen Welt waren die Menschen berührt vom Berliner Mauerfall. Hier sind zehn Geschichten, um restliche Mauern zu überwinden!«
Hamburger Abendblatt

»Die Zusammenstellung regt an, gerade weil sie die Berliner Mauer vor allem als ein Symbol begreift. Auch 20 Jahre nachdem sie niedergerissen worden ist, steht sie für die Gewalt, die Grenzen zwischen Menschen immer innewohnt. «
Der Freitag

»Die internationale Perspektive der hier ausgewählten AutorInnen erlaubt literarische Ausblicke, die weit über die Grenzen von Deutschland reichen. «
1000 und 1 Buch

»Die 30 ehernen, zugleich auch lustigen und farb-explosiven Tafeln in ›Mauern‹ sind ein Musterbeispiel dafür, allen Betrachtenden mit verdrehten Perspektiven, neuartigen Karikaturen und Bildkonstruktionen eine erweiterte Wahrnehmung zu ermöglichen. «
eselsohr

»Mal märchenhaft, mal schrill nähern sich junge Autoren dem Phänomen der Mauer.«
Münchner Merkur

»Mit Mauern ist Michael Reynolds und seinem Abrisskommando eine Textsammlung gelungen, die mit ihren eindringlichen Geschichten und wirkungsvollen Bilder gerade in diesen Tagen umso kräftiger wirken kann. «
news.de

»Der Ansatz der Anthologie ist durchaus pädagogisch, die oft drastischen Konsequenzen sprechen für sich. Die Bebilderung macht die Texte auch für jüngere Leser nachvollziehbar. «
Jugendschriftenausschuss des BLLV-Mittelfranken

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Michael Reynolds

Mauern

Zehn Geschichten, um sie zu überwinden

Mit Bildern von Henning Wagenbreth
96 Seiten | 17 x 25 cm
geb. | durchgehend farbig
ISBN 978-3-941087-69-9
€ [D] 16,95 | € [A] 17,50

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